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Über den Verlag

Die Veröffentlichungen des DREI-A-VERLAGES sind in zwei Bereiche geglie­dert.


I. Die lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Veröffentlichungen des Verlages

Die Publikationen des Drei-A-Verlages sind von dem Ziel bestimmt wor­den, einen sach­ge­rech­ten Zugang zu Werken mo­derner Kurzprosa zu schaf­fen, der dem Leser erlaubt, eine dif­fe­ren­zierte Einsicht in den jewei­li­gen Text zu gewin­nen, ohne dabei mit spe­ku­la­ti­ven Interpretationen kon­fron­tiert zu wer­den, die nur wenig oder nichts zu einem erwei­ter­ten Werkverständnis bei­tra­gen. Angesichts der Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der Methoden in der Auseinandersetzung mit den lite­ra­ri­schen Arbeitsfeldern dürfte es heute schwie­rig sein, einen metho­di­schen Ansatz zu fin­den, der all­seits akzep­tiert wird. Denn die Literaturwissenschaft hat in den letz­ten Jahrzehnten einen Umbruch erfah­ren, der dazu führte, dass der in der tra­di­tio­nel­len Hermeneutik nicht wei­ter hin­ter­fragte Konsens in den Auffassungen von Autor, Leser und Text in einer Weise pro­ble­ma­ti­siert wor­den ist, die nicht nur beden­kens­werte Anstöße zu kri­ti­scher Reflexion gege­ben, son­dern auch Über­spit­zun­gen, Einseitigkeiten und Verstie­genheiten zur Folge gehabt hat, die eine sach­ge­mäße und ein­dringliche Auseinandersetzung mit dem lite­ra­ri­schen Gegen­stand und sei­ner Beziehung zum Kontext erschwert haben. So ist bei Versuchen zu einer theo­re­ti­schen Neubegründung der Literaturwissenschaft viel­fach zu beob­ach­ten, dass man sich in all­ge­mei­nen Ausführungen zu ver­lie­ren droht, die durch eine ver­wir­rende und eigen­wil­lig defi­nierte Begrifflichkeit gekenn­zeichnet sind, die letzt­lich dazu bei­trägt, den Zugang zum kon­kre­ten Text ein­zu­schrän­ken oder gar zu ver­sper­ren. Es mag reiz­voll sein, abs­trakte Theorien zur Literaturwissenschaft und Rezeption lite­ra­ri­scher Werke zu ent­wi­ckeln, doch Über­zeugungskraft gewin­nen sie erst, wenn die von ihnen abgeleite­ten Arbeitsformen sich in der Praxis der Textanalyse bewäh­ren. Ungeachtet aller his­to­ri­schen, gesell­schaft­li­chen und dis­kursiven Bindungen und Beziehungen, die ein lite­ra­ri­sches Werk prä­gen, bleibt fest­zu­hal­ten, dass die Wahrnehmung des Textes als eines sprach­li­chen Wirkungsgefüges unver­zicht­bar ist. Spezieller Wert wurde daher bei den Arbeiten des Verlages dar­auf gelegt, die Funktion jener Gestaltungsformen zu beschrei­ben, die für die Konstituierung des Textes beson­dere Bedeutung haben. Dass dabei das tra­dierte Instrumentarium zur Erfassung erzäh­le­ri­scher Strukturen sowie zur rhetorisch-stilistischen Analyse ein­ge­setzt wor­den ist, bedarf kei­ner nähe­ren Begrün­dung. Im her­me­neu­ti­schen Verfahren ist grund­sätz­lich dar­auf ge­achtet wor­den, Aussagen zur Interpretation durch beweiskräfti­ge Textbelege abzu­si­chern und dort Festlegungen zu ver­mei­den, wo diese nicht am Text zu veri­fi­zie­ren sind.

Kurz gesagt: In den Publikationen des Verlages wer­den – ganz prak­tisch und prag­ma­tisch – Wege zur .Erschließung erzäh­le­ri­scher Kurzprosa gezeigt, die gerade auch im Deutsch­unterricht erfolg­reich beschrit­ten wer­den kön­nen und die zu nach­voll­zieh­ba­ren und über­prüf­ba­ren Ergebnissen füh­ren. Es ent­spricht dem pro­pä­deu­ti­schen Charakter der Arbeiten, dass die Ausführungen kon­kret, über­sicht­lich und zugäng­lich gehal­ten sind. In Überein­stim­mung mit die­ser Konzeption hat man auch bei der Anlage des biblio­gra­phi­schen Apparates ganz bewusst auf Vollständigkeit ver­zich­tet. Erfreulich, dass die Autoren sich aus­nahms­los um eine klare, ter­mi­no­lo­gisch nicht über­frach­tete und der Sache ange­mes­sene Sprache bemü­hen.


II.  Übungs­ma­te­ria­lien für das Fach Deutsch

Es han­delt sich hier­bei um prak­ti­sche Hilfsmittel für den Grammatik– und Sprachunterricht, die vor­zugs­weise für Schüler/innen der Unter– und Mittelstufe geeig­net sind. Die Autoren haben sich bemüht, Aufgaben und Übuun­gen zu ent­wi­ckeln, mit denen im Unterricht Interesse und Verständnis für Sinn und Funktion gram­ma­ti­scher Sprachbeschreibungen geweckt wer­den sol­len.

Darüber hin­aus hat uns die geringe Zahl von pra­xis­taug­li­chen Schulbüchern zu Ausbau und Differenzierung des Wortschatzes ver­an­lasst, Unterrichtsmaterialien zu ent­wi­ckeln, die es ermög­li­chen, mit Hilfe reiz­vol­ler Aufgabenstellungen Neugier zu wecken und Anstöße zur Erweiterung und Präzisierung der Ausdrucksfähigkeit zu geben.

Lehrerhefte zu die­sen Schulbüchern wer­den Ihnen bei Bestellung unauf­ge­for­dert und kos­ten­frei zuge­schickt.